Im Juni 2025 hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen eines Erasmus+ Projekts an einer spannenden Mobilitätsphase in Orbec, Frankreich, teilzunehmen. Neben dem Kennenlernen des französischen Bildungssystems standen der interkulturelle Austausch und gemeinsame Aktivitäten mit französischen Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt.
Besonders bereichernd waren die Einblicke in den Schulalltag des Collège Lottin de Laval, der Austausch zu pädagogischen Themen sowie Exkursionen in die Region rund um Lisieux, Honfleur und Caen, bei denen wir viel über Kultur, Geschichte und nachhaltige Entwicklung erfahren konnten. Wir danken dem Erasmus+ Programm für die finanzielle Unterstützung und der französischen Partnerschule für die herzliche Gastfreundschaft.
Die Reise war ein inspirierender Schritt hin zu einer engeren europäischen Zusammenarbeit. Erste Ideen für einen zukünftigen Schüleraustausch wurden bereits entwickelt – wir freuen uns auf die nächsten Schritte!
Mit dem offiziellen Projektende am 31. Oktober 2025 ging unser Erasmus+-Projekt "Miteinander, voneinander, füreinander in Europa" zu Ende – ein Projekt, das in den vergangenen Jahren viele bereichernde Begegnungen, spannende Erfahrungen und nachhaltige Impulse für unsere Schulgemeinschaft gebracht hat.
Ein besonderes Highlight war die Europawoche an der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule vom 22. bis 26. September. In dieser Woche durften wir erneut Gäste unserer Partnerschule aus Naukšēni (Lettland) bei uns begrüßen. Gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern erlebten sie eine ereignisreiche Woche voller interkultureller Begegnungen, spannender Aktivitäten und gemeinsamer Projekte – ganz im Sinne des europäischen Gedankens.
Zu den Höhepunkten der Woche zählten:
- Ein herzliches Willkommen durch den Bürgermeister von Borgholzhausen
- Eine spannende Stadtführung mit Besuch des Heimatmuseums, der Kirche und der Stolpersteine
- Eine abendliche Fledermauswanderung im idyllischen Kloster Oesede
- Internationales Kochen am Standort Werther – ein kulinarischer Austausch der Kulturen
- Einblicke in unsere Schulimkerei und die Pflege unserer Schafe
- Ein Ausflug zum historischen Friedenssaal in Osnabrück
- Eine Erkundung der Sparrenburg in Bielefeld
Neben diesen Aktivitäten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Unsere Schülerinnen und Schüler diskutierten gemeinsam mit ihren lettischen Gästen über europäische Werte, die Bedeutung einer nachhaltigen Zukunft und die Rolle der Digitalisierung in der Schule.
Nur eine Woche später reisten zwei Lehrkräfte der PAB nach Portugal, um an einer internationalen Erasmus-Fortbildung mit "Jobshadowing" teilzunehmen. Dort trafen sie nicht nur auf Kolleginnen aus Naukšēni, sondern auch auf Lehrkräfte aus Portugal und Spanien. In einem intensiven Austausch wurden die verschiedenen Schulsysteme vorgestellt, Herausforderungen des Schulalltags diskutiert und neue Projektideen entwickelt.
Wir blicken dankbar auf eine inspirierende Zeit zurück, in der wir nicht nur voneinander gelernt, sondern auch neue Freundschaften geschlossen haben. Unser gemeinsames Fazit: Europa lebt vom Miteinander – und wir sind stolz, ein Teil davon zu sein.
Das Projekt hat nicht nur den interkulturellen Austausch gefördert, sondern auch die Partnerschaft zwischen der PAB und der Schule in Naukšēni nachhaltig gestärkt. Das gemeinsame Wiedersehen in Portugal war ein starkes Symbol für die gewachsene Verbindung und das Vertrauen zwischen unseren Schulen. Wir freuen uns auf zukünftige Kooperationen und gemeinsame europäische Projekte.
Das Erasmus + Team
Anfang März verbrachten wir als Erasmus-Projektkurs eine Woche in Zafra, Spanien – aber wie war das eigentlich?
Die Hinreise lief super. Wir flogen von Düsseldorf nach Lissabon und fuhren von dort aus mit dem Bus nach Zafra, das nahe der Grenze zwischen Spanien und Portugal liegt. Mitten in der Nacht und erschöpft von unserer Reise wurden wir von den Gastfamilien empfangen und waren froh, endlich eine Mütze Schlaf zu bekommen.
An Tag 1 in Zafra lernten wir sowohl die Lehrer als auch den Rest der Gruppe kennen. Wir bekamen eine Tour durch das Schulgebäude und sogar ein paar Gastgeschenke. Am selben Tag besuchten wir El Capricho de Cotrina und wanderten von dort aus zurück zur Schule – das Wetter war schön. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir jedoch noch nicht, dass die folgenden Tage voller Regen und Gewitter sein würden. Am späten Nachmittag machten wir eine Stadtrallye, um Zafra besser kennenzulernen.
An Tag 2 fuhren wir nach Cáceres. Neben einer Wanderung durch den Naturpark vor Ort besuchten wir zwei Kunstmuseen: das Museo Vostell Malpartida und das Museo de Arte Contemporáneo Helga de Alvear. Wir aßen gemeinsam und übernachteten dort. Tag 3 begann mit einer Erkundung der Gassen und Traditionen von Cáceres. Uns wurde viel gezeigt, und wir durften sogar traditionelle Kostüme anprobieren. Auf dem Rückweg stoppten wir bei Burger King und ruhten uns anschließend etwas aus – denn am Abend sollte es bunt werden. Es war Samstag, und in Spanien war gerade Karnevalszeit. Es war spannend zu sehen, wie Karneval in einem anderen Kulturkreis gefeiert wird.
Müde von der Nacht zuvor trafen wir uns am Sonntag, also Tag 4, zum Essen. Einige probierten Neues, während andere lieber bei den gewohnten Gerichten blieben. Die Gastfamilien waren ebenfalls dabei, und in der großen Gruppe war es sehr unterhaltsam. An Tag 5, während unsere Austauschpartner im Unterricht saßen, arbeiteten wir im Schulgarten und durften auch töpfern. Außerdem schrieben wir ein paar Gedichte – natürlich auf Englisch, damit sie jeder verstehen konnte – und frühstückten gemeinsam in der Cafeteria. Nachmittags trafen wir uns im Rathaus, um ein paar Worte des Bürgermeisters zu hören.
Während einige noch die letzten Souvenirs kauften, begannen andere bereits zu packen, denn am nächsten Tag, Tag 6, stand die Abreise an. Der Anfang der Rückreise verlief problemlos – bis wir in Madrid leider unseren Anschlussflug verpassten. Das führte dazu, dass wir eine zusätzliche Nacht in Spanien verbringen mussten. Über das Hotel in Madrid, in dem wir untergebracht wurden, konnten wir uns jedoch keinesfalls beklagen. Am nächsten Tag lief alles perfekt, und wir kamen gegen 18:30 Uhr in Bielefeld an.
Während unseres Austauschs hatten wir die Gelegenheit, viele neue Freundschaften zu schließen und eine andere Kultur hautnah zu erleben. Durch gemeinsame Erlebnisse – sei es beim Erkunden von Zafra, beim Töpfern in der Schule oder beim Feiern des Karnevals – sind wir als Gruppe enger zusammengewachsen. Der Abschied fiel vielen schwer, doch umso größer ist die Vorfreude darauf, unsere Austauschpartner im Mai wiederzusehen.
Liebe Schulgemeinde,
wir freuen uns, euch über unsere kommenden Erasmus+-Aktivitäten zu informieren!
Unsere nächste Europawoche steht vor der Tür – und wir dürfen einen ganz besonderen Besuch begrüßen: Am kommenden Sonntag erwarten wir den Gegenbesuch unserer Partnerschule „Nauksenu pamatskola“ aus Lettland.
Vom 22.09. bis zum 26.09. werden unsere lettischen Gäste beide Standorte der PAB besuchen und gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern an spannenden ökologischen und interkulturellen Projekten teilnehmen. Die Aktivitäten finden nicht nur in der Schule statt, sondern auch in der Umgebung – darunter der Teutoburger Wald, Werther, Borgholzhausen, Bielefeld, Oesede und Osnabrück.
Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch über Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sowie das gemeinsame Erleben europäischer Vielfalt. Wir sind überzeugt, dass diese Begegnungen wertvolle Impulse für unsere Schulgemeinschaft setzen und den europäischen Gedanken lebendig machen.
Wir freuen uns schon auf eine ereignisreiche Woche und werden in Kürze auch Fotos hinzufügen.
Mit besten Grüßen Euer Erasmus+-Team
Vom 6. bis 10. Mai 2024 hatten wir die großartige Gelegenheit unsere Partnerschule in Lettland kennenzulernen. Diese Reise war ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer internationalen Partnerschaften und zur Förderung des interkulturellen Austauschs.
Das Hauptziel des Besuchs war es, die Partnerschule Naukseni novada vidusskola kennenzulernen, die Rahmenbedingungen für den kommenden Schüleraustausch festzulegen und gemeinsame Projekte zu planen. Im Vordergrund stand dabei die Förderung der Sprachkompetenz, das interkulturelle Lernen und der Austausch von Lernmethoden.
Ein wichtiger Teil des Besuchs war die Planung gemeinsamer Umweltprojekte, die die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der teilnehmenden Länder beleuchtet.
Wir danken dem Erasmus+ Programm für die finanzielle Unterstützung und der lettischen Partnerschule für die herzliche Gastfreundschaft.
Auf den kommenden Austausch freuen wir uns schon. Diese Partnerschaft wird unsere Schulgemeinde bereichern.
Liebe Schulgemeinschaft,
die Vorbereitungen für unser Erasmus-Programm laufen auf Hochtouren. Unsere Partner sind Instituto Cristo del Rosario / Zafra (Spanien) und Naukšēnu vidusskola (Lettland)
Mit dieser kleinen Präsentation stellen wir unser neues Projekt vor. Wir freuen uns auf eine gemeinsame spannende Zeit und erwarten bereits im Herbst 2024 den ersten Besuch mit Schüler*innen und Lehrer*innen aus Naukšēnu.
Buenos días,
endlich ist es soweit: In dieser schönen Maiwoche begrüßen wir herzlich unsere Gäste aus Zafra. Das erste Mal im Rahmen von ERASMUS ist eine Schülergruppe aus Spanien an unserer Schule, die wir im März bereits besucht haben. Wir erkunden gemeinsam unsere Schule, stellen unsere viefältigen Projekte vor und tauschen uns aus. Wir haben ein buntes Programm zusammengestellt, von dem wir hier ein paar Eindrücke zeigen.
Ende September nahmen Frau Jiménez und Herr Moreno, Lehrkräfte der PAB, an einer Erasmus+-Jobshadowing-Aktivität in Alijó (Portugal) teil. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien und Lettland erhielten sie Einblicke in innovative Konzepte der digitalen Unterrichtsentwicklung.
Besonders interessant war die Arbeit im European Future Lab sowie die Orientierung am Modell des Future Classroom Lab (FCL) der European Schoolnet-Initiative (fcl.eun.org). Diese Ansätze zeigen, wie Lernräume gestaltet werden können, um digitale Technologien sinnvoll einzusetzen und Zukunftskompetenzen zu fördern.
Internationale Kooperationen wie diese stärken digitale Kompetenzen und das europäische Miteinander – ein Gewinn für alle Beteiligten!